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wir glauben daran, dass es im Sinne der Nutzung des gesamten Wertschöpfungspotenzials demnächst möglich sein wird/muss, dass das riesige, noch brach liegende Ideenpotenzial der “kleinen Leute" (Privaterfinder etc), unabhängig von gesellschaftlichem und finanziellem Status, vermehrt wahrgenommen, gebührend gewürdigt und entsprechend honoriert wird.


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VISION

Ideen sind das Lebenselexier unserer gesellschaftlich-kulturellen Entwicklung. Phantasie und Ideenreichtum sind unschätzbare Kulturgüter und sollten entsprechend gewürdigt werden. Oekonomisch betrachtet sind Ideen das erste Glied einer allfällig künftigen Wertschöpfungskette.

In Anlehnung an das Bonmot “alles Gute kommt von oben" behaupten wir: SIEH: DAS GUTE KOMMT MEIST VON UNTEN!

Denn: obwohl niemand weiss, woher “Eingebungen" kommen (allenfalls wirklich “von oben" bzw einer “geistigen Macht"?) ist es eine Tatsache, dass die Empfänger von Ideen mehrheitlich zur “unteren Gesellschaftsschicht" gehören - und diese hat es bekannterweise schwerer, gebührend wahrgenommen zu werden. Die wichtigsten Reibungshemmnisse im Ideentransfer vom “Ideen-Empfänger" (Träger geistigen Eigentums) zum “unternehmerischen Verwerter" sind denn auch mentale Stolpersteine:

1. es ist nicht von mir/uns (not invented here)
man (als Verwerter) tut sich schwer, eine fremde Idee anzunehmen, denn eigentlich möchte man selber “drauf gekommen sein". Fazit: Umgehungsversuche, Geringschätzung des privaten Erfindertums.

2. meine Idee ist “fast unbezahlbar" genial
man (als Erfinder) überschätzt seine eigenen Ideen und möchte nicht wahrhaben, dass der Verwertungsprozess sehr mühsam und risikoreich ist, dh wiederum Mut und “Cleverness" (ua. Marketing-Ideen!) braucht: Fazit: zu hohe Erwartungen, latente Angst, eh nur “über den Tisch gezogen" zu werden.

Wie das Geld (materielles Eigentum) ist auch die Kreativität/Phantasie (geistiges Eigentum) sehr unterschiedlich verteilt (man möchte fast meinen konträr?). Nun denn, für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Prosperität braucht es beides! Also: bemühen wir uns, beides in Einklang zu bringen. Im Unterschied zum Geld sind Ideen leider nichts “Handfestes". Aber auch der Wert des Geldes beruht ja nur auf allseitig akzeptierter, dh. “kultureller" Konvention. Leider tendiert der “Ideen-Werteschutz" (Patentwesen etc) zunehmend dazu, für “Minderbemittelte" unattraktiv und “unbezahlbar" zu werden. Aber eben: Ideen kommen auch von unten!

Also: Geben wir den Ideen -von wo sie auch immer kommen- eine Chance!

Insbesondere das riesige Ideenpotenzial der Privaterfinder wartet sehnlichst darauf, endlich GEBÜHREND WAHRGENOMMEN zu werden! Die Kreativseite hätte dazu viele Ideen - aber sie scheitern zwangsläufig an ihrer “Ohnmacht". Fazit: der Ball liegt bei denen “mit Macht"!







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